Erstmalig vertreten war dieser Stand mit Schafsmilchseife. Trotz dem kalten und windigen Wetter verfing sich der zarte Duft der Seifen unter der Markise des Standes.
Das alte Backhaus markiert den Mittelpunkt des Dorfes, die Hälfte des Weges ist geschafft. Drum an dieser Stelle eine Erklärung, was es mit dem Wintermarkt auf sich hat. Früher war es ein Bauern- und Viehmarkt. Irgendwann kamen Kurzwarenhändler hinzu, die Hausfrauen versorgten sich mit Knöpfen, Stopfwolle, Gummibändern usw. Dann maulten wohl die Kinder, für sie gäbe es gar nichts zu sehen und kaufen. Also weitere Buden mit Spielwaren. So baute sich langsam das heutige Warenangebot auf. Der Handel mit Tieren ist mittlerweile ganz verschwunden. Einzig der Angelverein verkauft Räucherforellen im Backhaus.
Tja, das wars dann wieder mal. Und genau pünktlich zum Tagesereignis stellte sich das richtige Nieselregen-graubelschauer-schneeregen-Wetter ein. Denn es heißt nicht umsonst:
Wenns stürmt und schneit, ist der Wintermarkt nicht weit.























