Freitag, 14. März 2008

Backlust ...

In einem der seltenen Anfälle von Backlust entstanden heute morgen diese Leckereien. Meinen Schwiegereltern habe ich schon von jeder Sorten etwas gebracht, mein Mann kommt gleich nach Hause, morgen nachmittag kommen unsere Kinder. Es wird wohl nicht mehr viel übrig bleiben. Aber - wenn jeder richtig zulangt, weiß ich doch, dass es schmeckt. Und das ist die Mühe wert.




Donnerstag, 13. März 2008

Bücher

Es ist ja bekannt und erwiesen, dass Lesen bildet. Also bilde ich mich gerne und kann da aus einem großen Fundus an Büchern mein Wissen schöpfen. Ich möchte euch einige meiner Lieblingsexemplare zeigen.
Rosen, ja, einmal angefangen, nimmt die lange Wunschliste kein Ende, immerzu wird sie erweitert. So viele Arten, Sorten, Farben, Kombinationsmöglichkeiten, Wuchsarten, Düfte ....
Besonders liebe ich die Alten Rosen.


Eine weitere "Sucht" von mir: Das Sammeln von Geranium - Storchschnäbel. Gerade vor ein paar Tagen haben wieder drei weitere den Weg zu mir gefunden. Meine Freundin begleitete mich beim Besuch in der Gärntnerei und meinte: Ach, das brauche ich nicht. Da hast du mir ja schon einen Ableger gegeben. Nein, sowas kann man ja nicht sagen. Ich sage ja auch nicht: Ich habe schon eine Rose.
Besonders liebe ich Geranium, weil sich daran keine Schnecke vergreift, und es gibt für jeden Standort eine große Auswahl an Arten und Sorten in vielen Farben. Außer in gelb, aber das stört mich überhaupt nicht!

Hier eines meiner allerersten Bücher. Ich habe es schon zigmal durchgelesen. Immer wieder finde ich nützliche Tipps.




Auch dieses Buch stammt aus meiner gärnterischen Anfangszeit. Wirklich empfehlenswert. Vorab werden verschiedene Gartensituationen vorgestellt, diese sind nummeriert und anhand dieser Ziffern kann man im weiteren Teil den Standort der jeweiligen Pflanze zuordnen.

Sofern man selbst nicht die Möglichkeit zu Gartenreisen in fremde Länder hat, ist es schön sich per Buch ein Bild von dort zu machen. Natürlich ist das kein Vergleich zu einem Ausflug dorthin. Aber zum Träumen reicht's.

Die Kanarischen Inseln sind unser Lieblingsurlaubsziel. Damit ich auch dort weiß, was mir blüht, habe ich mir dieses Buch gekauft.
Herrliche Dekotipps finde ich in diesem Buch

Für einen richtigen Teich eignet sich mein Garten nicht, aber für einen Miniteich reicht der Platz auf der Terrasse auf jeden Fall.
Ein kleiner aber feiner Ratgeber. Leider sind solche Bücher schnell veraltet, denn es gibt jedes Jahr neue Züchtungen.
Hosta. Ein breites Spektrum, welches ich gerade lesend erobere. Leider ist es nur in englischer Sprache erhältlich, aber auf diese Art und Weise frische ich meine eingestaubten schulischen Sprachkenntnisse auf. Wie gesagt: Lesen bildet!

Und nun noch einige kleine Taschenbuch-Ratgeber. Aber auch diese sind sehr lehrreich und es lohnt sich immer sie zu lesen. Jedesmal entdeckt man neue Wichtigkeiten.






Soweit meine Auswahl. Alle Gartenbücher vorzustellen würde zu lange dauern. Vieles wiederholt sich, nicht immer ist nur Neues zu lesen. Jedoch prägt es sich besser ein, je öfter man es vor Augen hat. Sollte jemand Interesse an ISBN-Nummern habe, teile ich diese gerne mit. Einfach anfragen.
Mal sehen, welches Schmankerl ich mir als nächstes hervor hole, ich glaube, es werden die Irischen Gärten. Die habe ich mir schon lange nicht mehr angesehen .... und dann wieder mal Monet ... und dann ....

Freitag, 7. März 2008

Frühlingsdeko

Ich war mit meiner Freundin wieder einmal bummeln. In unserem Lieblingsgeschäft. Fast zwei Stunden verbrachten wir in dem Dekoladen, schauten hier, schauten da ... es gibt dort so viel zu sehen. Frau braucht Zeit, um alles zu erfassen. Wenn es auch sehr vollgepackt ist mit hübschen Sachen, es sieht nie überladen aus. Alles ist geschmackvoll eingerichtet. Diese Stunden war wie ein ganzer Wellnesstag für uns beide.
Aber seht euch selbst einmal um ... ihr findet bestimmt auch etwas für euch ...

































Ach, ich hatte euch noch nicht gezeigt, was ich gefunden habe?? Na sowas! Entschuldigung, Lis.


Nun werde ich mir daheim mal in Ruhe die Fotos ansehen und dann muss ich noch mindestens .... ein paar Mal hin, dann zum Kaufen.

Mittwoch, 5. März 2008

Schlumbergia

Heute habe ich mir meine roséfarbene Schlumbergia genauer angesehen und entdeckt, wie zart doch die Blütenblätter sind. Zart wie Porzellan, schimmernd wie Perlmutt. Also, man sollte nicht versäumen, sich die Zimmerpflanzen auch genau anzusehen. Ich zumindest vergesse das oft und konzentriere mich auf Draußen.

Meine Pflanze ist schon einige Jahre alt und blüht fast ununterbrochen; und das bei wirklich mininaler Pflege.









Dienstag, 4. März 2008

Weißer Bodenbelag




Angekündigt war es ja - aber überrascht war ich dann heute morgen doch. Es war nur eine dünne Schneedecke, die bis zum Mittag schon wieder weg geschmolzen war. Zwischendurch hats immer wieder mal gestürmt und geschneit. Aber der Winter hat schon lange verloren, er kann sich nicht mehr durchsetzen (hoffe ich mal ganz fest!!)

Sonntag, 2. März 2008

Schmusekater Sunny

Ich hatte euch die Geschichte von Sunny versprochen.
... nachdem uns also Luna gefunden hatte, dachten wir uns, es wäre schön noch einer zweiten Katze ein zu Hause zu bieten. Wiederum machten wir uns daran, gefunden zu werden.
Eines Tages, Luna musste wegen einer leidigen Ohrerkrankung zum Tierarzt, sprachen wir dort das Thema an. Die TA-Helferin sagte: Ach, wir haben da gerade ein kleines Kätzchen, dass wir aufpäppeln und dann zur Tierhilfe geben werden. Wollen Sie mal gucken??
Okay, sagte ich, aber nur gucken! Ein knapp 800-g-Knäuel wurde mir in die Hände gelegt. Leni würde sie heißen (damals war es noch eine "sie"). Sieben Wochen jung. Seit einer Woche in liebevoller Handaufzucht beim TA. Das Kitten wäre in Wald ausgesetzt worden. Kinder hatten es beim Spielen gefunden und in die Praxis gebracht. Total verdreckt, erkältet, verschnupft, mit schlimmen Durchfall, mehr tot als lebendig und kaum einer Chance, den Kampf zu gewinnen.
Aber sie schaffte es. Fraß und nahm zu, der Husten und Schnupfen und die entzündeten Augen heilten langsam ab, einzig noch ab und an Durchfall. Aber sie würde sich schon alleine das Fell lecken, das wäre ein gutes Zeichen. Tja. Nee. Was soll ich sagen. Es blieb nicht bei "nur mal gucken". Zwei Tage später zog Leni bei uns ein.
Hier das erste Foto, per Handy, deshalb die schlechte Qualität.
Die ersten Tage daheim waren anstrengend. Die Kleine wollte partout nicht alleine sein beim Fressen. Sie war es vom TA gewohnt, dass sie jemand kraulte und neben dem Napf saß. Langsam aber stetig schafften wir diese Angewohnheit ab. Aber - noch heute genießt sie die Streicheleinheiten beim Fressen.
Luna war logischerweise nicht begeistert vom Familienzuwachs, hatte sie doch bis dato die Alleinherrschaft über uns. Aber was blieb ihr übrig - sie musste nicht dran gewöhnen. Und oft denke ich, sie geniesst es doch einen Spielgefährten zu haben, mit dem sie durch Garten und Wohnung toben kann.


Ein anderer Name musste noch gefunden werden. Leni hieß die verstorbene Lieblingstante meines Mannes. Nein, das ging ja nicht. Also dachten wir uns: Luna - Mond. Also was mit Sonne ... Sunny.

Bei der ersten Kontrolluntersuchung beim Tierarzt trug sich dann folgende weitreichende Geschichte zu: Der TA wollte Fieber messen, stutzte - stutzte, sagte: Das ist nicht Leni. Ich sagte: Ist sie wohl. Nein, sagte er, ist sie nicht. Das ist keine Leni. Das ist ein Junge!! Da hat wohl jemand nicht richtig unter den Schwanz geguckt.

Da hatten wir gut getan mit unserer Namenswahl. Denn auch ein Kater kann Sunny heißen!

Wer soviel tobt, schläft auch gut. Klar am liebsten in der Sonne auf einer weichen Unterlage.

Einen Sommer später ist Sunny schon zu einem stattlichen Kater herangewachsen. Entbömmelt ist er, das war uns sicherer. Erstens zum Entgegnen des geruchsintensiven Markierens, zweitens wegen der Wanderlust eines unkastrierten Katers. Drittens mögen wir keine dicken Katerbacken. Das würde auch nicht zu ihm passen. Er ist sehr zierlich, teils auch durch seinen mittlerweile chronischen Katzenschnupfen. Den halten wir aber mittels vierteljährlicher Antibiotikaspritzen in einem für ihn erträglichen Maß.

Immer wachsam, die Ohren auf "Hab-Acht-Stellung". Er ist eine Plaudertasche, begrüßt seine Lieben laut schnatternd, das morgendliche ausgiebige Schmuseritual mit ihm ist herrlich. Überhaupt ist er ein rechter Kampfschmusekater.

Kinder liebt Sunny immer noch sehr. Erinnert er sich an seine Rettung vor dem Tode, an die warmen Kinderhände, die ihn behutsam zum Arzt getragen haben, an die Stimmen, die da so liebevoll zu ihm gesprochen haben?? Alle Leute hier in der Umgebung kennen und mögen ihn. Er geht den Nachbarskinder täglich ein Stück vom Schulweg entgegen, lässt sich von ihnen kraulen, spielt mit ihnen. Vertrauensselig wie er ist, lag er auch schon schlafend in fremder Leute Wohnung im Sessel. Als er einmal nachts nicht heim kam, waren wir in großer Sorge. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass er am Vortag ein paar Straßen weiter aufgetaucht sei, mit der Tochter des Hauses gespielt habe, dann ins Haus marschierte und sich in den Korb des Hofhundes zum Schlafen legte. Der Hund musste die Nacht übrigens draußen verbringen. Das war noch zu seinen Anfangszeiten hier. Mittlerweile ist er überall bekannt und wir werden schon mal telefonisch zum Abholen benachrichtigt. Was haben wir doch nette Mitmenschen.

Schnee mag er nicht, wie man hier sieht. Außer Dosi wirft Schneebälle in die Luft. Diese zu fangen ist eine lustige Sache.

Überhaupt ist Sunny ein Vielspringer. Wann- und woimmer es gilt, schwebt er in der Luft.


Und dann ist er wieder müde und muss schlafen. Wie immer, am liebsten da wo die Sonne so richtig doll auf das schwarze Fell knallt.

Hallo Frauchen, schmust du bitte mit mir?!

" Weil ich dich liebe, schenke ich dir diese Maus ..."
und schon wieder auf der Lauer ...


Ach ja, er ist schon ein süsser Fratz. Er hat eine mächtig große Klappe, tut großspurig. Aber nur um zu vertuschen, was für ein Angsthase er ist. Ja wirklich, er ist sehr ängstlich. Selbst im Haus, wenn wir einmal zu schnell "um die Ecke" gehen, zuckt er zusammen.


So, nun bin ich mit meiner Erzählung am Ende. Ich gehe jetzt eine Runde schmusen, mit meinem allerliebsten Katerchen Sunny. Wir werden es beide geniessen.