





Auch dieses Buch stammt aus meiner gärnterischen Anfangszeit. Wirklich empfehlenswert. Vorab werden verschiedene Gartensituationen vorgestellt, diese sind nummeriert und anhand dieser Ziffern kann man im weiteren Teil den Standort der jeweiligen Pflanze zuordnen.
Sofern man selbst nicht die Möglichkeit zu Gartenreisen in fremde Länder hat, ist es schön sich per Buch ein Bild von dort zu machen. Natürlich ist das kein Vergleich zu einem Ausflug dorthin. Aber zum Träumen reicht's.
Die Kanarischen Inseln sind unser Lieblingsurlaubsziel. Damit ich auch dort weiß, was mir blüht, habe ich mir dieses Buch gekauft.
Herrliche Dekotipps finde ich in diesem Buch














Die ersten Tage daheim waren anstrengend. Die Kleine wollte partout nicht alleine sein beim Fressen. Sie war es vom TA gewohnt, dass sie jemand kraulte und neben dem Napf saß. Langsam aber stetig schafften wir diese Angewohnheit ab. Aber - noch heute genießt sie die Streicheleinheiten beim Fressen. 
Ein anderer Name musste noch gefunden werden. Leni hieß die verstorbene Lieblingstante meines Mannes. Nein, das ging ja nicht. Also dachten wir uns: Luna - Mond. Also was mit Sonne ... Sunny.
Bei der ersten Kontrolluntersuchung beim Tierarzt trug sich dann folgende weitreichende Geschichte zu: Der TA wollte Fieber messen, stutzte - stutzte, sagte: Das ist nicht Leni. Ich sagte: Ist sie wohl. Nein, sagte er, ist sie nicht. Das ist keine Leni. Das ist ein Junge!! Da hat wohl jemand nicht richtig unter den Schwanz geguckt.
Da hatten wir gut getan mit unserer Namenswahl. Denn auch ein Kater kann Sunny heißen!
Wer soviel tobt, schläft auch gut. Klar am liebsten in der Sonne auf einer weichen Unterlage.
Einen Sommer später ist Sunny schon zu einem stattlichen Kater herangewachsen. Entbömmelt ist er, das war uns sicherer. Erstens zum Entgegnen des geruchsintensiven Markierens, zweitens wegen der Wanderlust eines unkastrierten Katers. Drittens mögen wir keine dicken Katerbacken. Das würde auch nicht zu ihm passen. Er ist sehr zierlich, teils auch durch seinen mittlerweile chronischen Katzenschnupfen. Den halten wir aber mittels vierteljährlicher Antibiotikaspritzen in einem für ihn erträglichen Maß.
Immer wachsam, die Ohren auf "Hab-Acht-Stellung". Er ist eine Plaudertasche, begrüßt seine Lieben laut schnatternd, das morgendliche ausgiebige Schmuseritual mit ihm ist herrlich. Überhaupt ist er ein rechter Kampfschmusekater.
Kinder liebt Sunny immer noch sehr. Erinnert er sich an seine Rettung vor dem Tode, an die warmen Kinderhände, die ihn behutsam zum Arzt getragen haben, an die Stimmen, die da so liebevoll zu ihm gesprochen haben?? Alle Leute hier in der Umgebung kennen und mögen ihn. Er geht den Nachbarskinder täglich ein Stück vom Schulweg entgegen, lässt sich von ihnen kraulen, spielt mit ihnen. Vertrauensselig wie er ist, lag er auch schon schlafend in fremder Leute Wohnung im Sessel. Als er einmal nachts nicht heim kam, waren wir in großer Sorge. Am nächsten Tag erfuhren wir, dass er am Vortag ein paar Straßen weiter aufgetaucht sei, mit der Tochter des Hauses gespielt habe, dann ins Haus marschierte und sich in den Korb des Hofhundes zum Schlafen legte. Der Hund musste die Nacht übrigens draußen verbringen. Das war noch zu seinen Anfangszeiten hier. Mittlerweile ist er überall bekannt und wir werden schon mal telefonisch zum Abholen benachrichtigt. Was haben wir doch nette Mitmenschen.
Schnee mag er nicht, wie man hier sieht. Außer Dosi wirft Schneebälle in die Luft. Diese zu fangen ist eine lustige Sache.
Überhaupt ist Sunny ein Vielspringer. Wann- und woimmer es gilt, schwebt er in der Luft.

Und dann ist er wieder müde und muss schlafen. Wie immer, am liebsten da wo die Sonne so richtig doll auf das schwarze Fell knallt.
Hallo Frauchen, schmust du bitte mit mir?!
" Weil ich dich liebe, schenke ich dir diese Maus ..."
und schon wieder auf der Lauer ...
Ach ja, er ist schon ein süsser Fratz. Er hat eine mächtig große Klappe, tut großspurig. Aber nur um zu vertuschen, was für ein Angsthase er ist. Ja wirklich, er ist sehr ängstlich. Selbst im Haus, wenn wir einmal zu schnell "um die Ecke" gehen, zuckt er zusammen.
So, nun bin ich mit meiner Erzählung am Ende. Ich gehe jetzt eine Runde schmusen, mit meinem allerliebsten Katerchen Sunny. Wir werden es beide geniessen.