Montag, 29. September 2008

Wanderung am Rothaarsteig

"Sauerland, Siegerland-Wittgenstein, Lahn-Dill-Bergland - drei starke Regionen, die der Rothaarsteig verbindet" - so wird auf der offiziellen Seite des Rothaarsteigs für diesen insgesamt 154 km langen durchgehenden Wanderweg geworben. http://www.rothaarsteig.de/

Der Steig endet quasi "vor unserer Haustür". Wir haben schon einige Strecken begangen. Nun haben wir den gestrigen wunderschönen Herbsttag genutzt und mit unseren Freunden einen etwa 15 km langen Wandermarsch unternommen. Links oben in der Collage ist das auffällig rote offizielle Logo des Rothaarsteiges zu sehen. Die Wege sind ausnahmslos gut ausgezeichnet, man kann sich eigentlich nicht verlaufen. Es sei denn, frau ist in wichtige Gespräche versunken und versäumt es auf die Zeichen zu achten.Das haben wir vertrauensvoll unseren Männern überlassen ;-))
Links einer der Gemarkungssteine aus heimischen Basalt, die (bis auf einen einzigen) von unserem Freund gesetzt wurden. Die Fuchskaute, die höchste Erhebung des Westerwaldes, war unser Mittagsziel. Bei herrlichem Sonnenschein haben wir dort Rast gehalten. Es war so warm, dass wir mit kurzen Ärmeln dort im Biergarten sitzen konnten.
Unser Weg führte uns durch eines der schnuckeligen Westerwalddörfer. Sie zeichnen sich aus durch noch zahlreich vorhandene Fachwerkgebäude und viele mit Schiefer beschlagenen Fassaden.

Ein weiterer markanter Punkt der Strecke. Das Dreiländereck. Lest selber, was es damit auf sich hat.
Über einen Bach führte die Brücke, weiter ging es auf dem Eichenweg, vorbei an Viehweiden, durch bunte Laub- und Mischwälder, mehr oder weniger sanft ansteigend über die Höhen des Westerwaldes.

Noch ein besonderer Punkt der Wanderung. Die Ketzersteine. Leider hatten wir keinen Kompass dabei. Ich hätte dieses Naturphänomen mit der ausschlagenden Kompassnadel gerne selbst ausprobiert

Nun noch ein paar Eindrücke - Ausblicke. "En nature" ist alles natürlich viel-viel beeindruckender und imposanter. Vor allem an einem solch wunderschönen Tag wie gestern.

Vielleicht hat nun der/die eine oder andere Lust bekommen auf eine Wanderung durch diese herrliche Gegend. Ich kann es nur empfehlen. Es ist wirklich ein einmaliges unvergessliches Erlebnis.

Montag, 22. September 2008

Wieviel Katze passt in einen Schuhkarton?

"Da passe ich doch rein" sagt sich Luna ...
" Locker und leicht passe ich da rein, ich muss es nur gescheit anstellen." Also - erst mal Probe nehmen ..., sieht doch ganz gut aus ... ... einen zweieinhalbfachen Looping um die eigene Achse, ...., das Papier stört, raus damit ....
... das sieht doch schon ganz gut aus ... irgendwie hat's die Sache noch nicht ...
... mal sehen obs per Kopfstand besser geht ....
...nee, auch nicht. Blödes Spiel. Tschüss, ich gehe raus und suche mir ne Maus.

Sonntag, 21. September 2008

Baustelle

Die Kinder werden älter, selbständig, flügge, verlassen irgendwann das bequeme Hotel Mama. Das ist gut und richtig so. Viele Jahre waren wir sechs Personen im Haus. Nun sind noch drei übrig. Also wird der Bedarf an selbstgezogenem Gemüse kleiner. Der Platz für Blumen wird größer.
Für dieses Jahr ist die Gemüsesaison vorüber, die Beete sind abgeräumt und ich will die verbleibende Zeit nutzen, ein weiteres Stück umzugestalten. Dazu eignet sich bekannterweise der September besonders gut. Der Boden ist noch warm und feucht genug, dass vor dem Winter alles gut einwachsen kann.


Links geht es noch etwa sechs Meter weiter, das Stück habe ich im Laufe der Jahre bereits mit Stauden bepflanzt, es ist schon gut eingewachsen. Nach rechts sind es nochmal gut sechs Meter, die bleiben für den Anbau des täglichen Bedarfs an Salat und Gemüse bestehen.

Sehr ungünstig und etwas schwierig finde ich die sehr schmale Form des Stückes. Am vorderen Bildrand ist bereits Ende, davor fällt der Hang terrassenförmig steil ab. Durch versetzte Höhenstaffelung bei der Bepflanzung versuche ich den Blick zu brechen. Mal sehen, ob es so gelingt, wie ich es mir vorstelle.

Jetzt im Moment gestalte ich dieses hier sichtbare Teilstück. Den Riesenbatzen Miscanthus habe ich geschenkt bekommen. Ich werde versuchen, ihn vor dem Einsetzen zu teilen. Eine Wurzelsperre ist sicher sinnvoll, ich muss mir überlegen wie und womit. Einen großen Bottich will ich einsenken und zu einem Miniteich machen. Endlich habe ich hier auch Platz für die Hortensie "Lime Light". Eine Freundin hat mir Mut gemacht dazu, ich dachte, es wäre zu trocken. Beim Gartenhaus wachsen mannshohe Aster, die dort immerzu kippen, die werden hier intergriert. Das sieht sicher hübsch aus zu dem hohen Gras.
Mal sehen, was mir noch alles einfällt ...

Mittwoch, 17. September 2008

Spätsommer

Es ist Spätsommer. Wirklich. Nur noch vier Tage. Kommenden Montag ist offiziell Herbst. Obwohl sich die dritte Jahreszeit schon seit gut zwei Wochen bemerkbar macht.

Die Südböschung sieht schon sehr karg aus. The Fairy macht gerade eine Blühpause, die Clematis viticella Royal Velour ist weitgehend abgeblüht. Achillea ptarmica leuchtet noch mit seinen weißen Köpfchen.

Die Rubbeckia wollte ich eigentlich umpflanzen. Aber dann hat dieser Beetabschnitt gar keine Farbe mehr. Also muss ich mir für die andere Stelle was überlegen ...

Der rechte Teil vom Baumbeet hat seinen Hauptauftritt im Herbst, wenn die Sedümmer blühen.
Sambucus nigra sieht klasse aus neben der hellgrünen Hosta und Geranium Brookside Geranium psilostemon "Patricia". Ein echtes Blühwunder, kann ich sehr empfehlen. Aber: es braucht viel Platz, und es wird ein mittelhoher runder Blatthorst. Die Herbstfärbung der Blätter ist bemerkenswert. Nicht mehr lange, dann blühen diese Astern.
Blütenrispe von Stachys byzantica, sehr dekorativ, wie ich finde.
Mitten in den Stachys hat die Rose Fiona eine Knospe geschoben. Das wird klasse aussehen, Fiona ist glutrot, ungefüllt, mit kupfernen Staubgefäßen.
Euyonimus alatus, Korkspindelstrauch. So früh war er noch nie so bunt.

Die Spirea hat ihre Zeit hinter sich für dieses Jahr. Aber die Blütenstände abzuschneiden ist mir zu schade, ich meine, es sieht recht dekorativ aus.
Herbstblatt der Zierjohannisbeere
Die Früchte des Pyracantha "Orange Glow" sind sehr beliebt bei den Vögeln. Da sagte doch eine Freundin: Wie sieht es bei dir noch so üppig aus! Keine Kunst mit einer zusammen gerückten Topfparade. Viele dieser Schätze sollen in den nächsten Wochen noch in den Boden. Sobald ich mich entscheiden kann, was wohin .... Ich zögere es noch hinaus, denn dann ist es leer und schreit quasi den Winter herbei. Was nicht eingepflanzt wird, überwintert im Gartenschuppen. Wie gut, dass ich dort reichlich Platz habe.

Hosta Fire Island. Der Star unter meinen Hosta. Im Frühjahr beim Austrieb so hellgelb, dass sie krank aussieht. Mit der Zeit dann diese satte grüne Färbung. Die Blüten sind kräftig violett auf einem roten Stiel. Klasse.

Montag, 15. September 2008

Rosenbriefmarke

Es gibt unzählige Fotobearbeitungsprogramme. Manche leicht, manche etwas schwerer. Manche bleiben für mich zeitlebens ein Buch mit sieben Siegeln.
Ich habe heute mit einem fast vergessenen, Photoshop, experimentiert, kombiniert mit Photoscape (http://photoscape.org/ps/main/index.php), das hier ist dabei raus gekommen.
Über einen Brief mit einer solchen Briefmarke würde sich bestimmt nicht nur der Rosenfreund freuen.

Samstag, 13. September 2008

Kaktus

Blumen im Garten, so zwanzig Arten, von Rosen, Tulpen und Narzissen,
leisten sich heute die kleinen Leute, das will ich alles gar nicht
wissen.

Mein kleiner grüner Kaktus, steht draußen am Balkon, holleri, holleri,
hollero! Was brauch ich rote Rosen, was brauch ich roten Mohn, holleri, holleri, hollero!

Und wenn ein Bösewicht, was Ungezog'nes spricht, dann hol ich meinen
Kaktus und der sticht - sticht - sticht ....



Dieses Lied der Comedian Harmonists fiel mir sofort ein, als ich diese imposante Sammlung in Erfurt gesehen hatte.

Freitag, 12. September 2008

Hagebutten


Unweigerlich wird es Herbst. Die Hagebutten der Rosa canina glänzen so sehr, dass sich der Himmel darin spiegelt. Gestern war es noch einmal sehr warm. Ich habe die Arbeit sein lassen und die Sonne genossen. Wer weiß, es kann für lange Zeit das letzte Mal so schön gewesen sein. Heute ist es, wie angekündigt, trüb-grau-regnerisch. Zeit für die Indoor-Arbeit. Der Berg mit Bügelwäsche ist gewaltig angestiegen. Die Fenster müsste ich dringend putzen und die Gardinen waschen. Im Keller hat sich auch allerhand Durcheinander angesammelt. Vieles wird dort in der täglichen Eile einfach abgelegt. Keine schöne Beschäftigung, das macht sicher keiner gerne.
Ich wünsche allen ein schönes Wochenende, auch wenn das Wetter nicht so wird, wie wir es gerne hätten. Richtig ist es eh nie. Also nehmen wir es einfach wie es kommt und machen das Beste draus.

Mittwoch, 3. September 2008

Erfurt

Erfurt, die Landeshauptstadt Thüringens, an der Gera gelegen, wurde bereits Mitte des 8. Jahrhunderts urkundlich erwähnt. Ziemlich in der Mitte Deutschlands gelegen, gibt es viele wunderschöne Plätze, imposante Gebäude und stille Gassen zu entdecken. Mein Mann und ich haben das Wochenende in dieser schönen Stadt verbracht. Einen kurzen Zusammenschluss möchte ich euch heute schon zeigen. Mehr und ausführlicher dann zu einem späteren Zeitpunkt.

Dom und Severikirche

Krämerbrücke
Geschäfte der Krämerbrücke
Wunderschöne Fassaden
Sehenswert auch die Zitadelle Petersberg
Türen und sonstiges
Blumen der Ega