Samstag, 31. Januar 2009

Januar Rückblick

Frohes Neues Jahr und Gesundheit - das sind die ersten Worte, die an Silvester zum Jahresbeginn besprochen werden. Froh und sorgenfrei begann das Jahr nicht, bedingt durch die schwere Erkrankung und den langen Krankenhausaufenthalt unserer Nichte. Unterdessen ist sie zu Hause. Sie ist tapfer und kämpft jeden Tag aufs Neue um wieder richtig gesund, fit und belastbar zu werden.

Ein paar schöne Tage hatten GG und ich mit unseren Kindern und Schwiegerkindern in Bayern. Diesen Ausflug hatten wir meinem Mann zum 50. Geburtstag geschenkt.
Das ideale Geschenk für einen Biathlon-Fan!


Mich begeistert diese Sportart nicht. So hatte ich die Gelegenheit, bei ziemlicher Kälte aber wunderbarem Sonnenschein per Gondel den Hochfelln-Gipfel zu erobern und die herrliche Fernsicht in die Alpen und den Chiemgau zu geniessen.

Ein weiterer Ausflug führte mich ans "Bayrische Meer". Dort traf ich mich mit einer bis dahin nur per Tastatur bekannten Gartenfreundin. Gemeinsam mit ihrem GG setzten wir zur Fraueninsel über, machten bei überraschend milder Temperatur einen Spaziergang - kurzum, wir hatten ein paar schöne und kurzweilige Stunden miteinander.

Im Garten herrscht unterdessen völlige Ruhepause. Wenn auch schon viele den Frühling herbei rufen. Es ist noch lange nicht soweit. Erst heute stand folgende Bauernregel in unserer Tageszeitung:
"Werden die Tage länger, wird der Winter härter"
Stimmt, der Februar ist bei uns der eigentliche richtige Wintermonat.
Die Rehe haben ,wie jedes Jahr, den Weg in den Garten gefunden. Viele Stauden sind abgefressen. Und was vorne rein geht, kommt hinten wieder raus, meist gleich an Ort und Stelle. So kann man den zurück gelegten Weg nachverfolgen *grrr*
Selbst im Winter ist das Gelände nicht schneckenfrei.

Nur noch wenige grüne Punkte sind unter der mehr oder weniger hohen Schneedecke zu entdecken.

Die trüben Tage herrschen vor. Ich habe keine Lust in den Garten zu gehen. Teils ist der Weg zum Kompost viel zu gefährlich, zu rutschig, zu eisig.
Ab und zu helle Tage mit Sonnenschein. Ein Wohltat. Diesen Baum habe ich ein paar Ortschaften entfernt fotografiert. Dieses Dorf liegt um einige Meter tiefer als unseres.
Am gleichen Tag fotografiert. Fast unglaublich, oder?!


Mittwoch, 28. Januar 2009

I love my garden

I love my garden ... steht auf diesem Schild, das an der Rankhilfe neben der Gartentreppe hängt. Selbst jetzt wo er so trostlos und scheinbar auch leblos scheint.
Der Schnee ist zusammengeschmolzen. Zigmal angetaut und wieder gefroren. Es ist mittlerweile so verharscht, dass es gefährlich glatt ist.
Auf dem abschüssigen Gelände kommt man schnell ins Rutschen und dann ist kein Halten mehr. Selbst unsere Katzen meiden das Areal. Ich habe schon beobachtet, wie Luna die Böschung runter bis auf die Terrasse gerutscht ist. Sie ging daraufhin diesen und den nächsten Tag gar nicht mehr vor die Tür. Das will bei ihr was heißen.

Beim Gartenhaus war ich schon sicher zwei Wochen nicht mehr. Es reizt mich derzeit auch wirklich nicht.
Ein paar meiner Kräuter. Sommers stehen sie auf der Terrassentreppe, sodass ich während dem Kochen schnell frisch ernten und verwenden kann. Am Wochenende bekommen wir wahrscheinlich eine Holzlieferung. Dann müssen die Töpfe hier weg. Mal sehen, wo ich sie unterstelle.
Vielleicht hierher, unter besagte Terrassentreppe zu dem getopften Staudensammelsurium?
Na, da staune ich nicht schlecht: Das Sedum schiebt bereits neue Rosetten!
Hier schläft Hosta "Special Gift". Sie ist im vergangenen Jahr stark gewachsen und wird im Frühjahr umziehen. Wohin? Es wird sich sicher ein geeigneter Platz finden.
Wenig Grün ist zu sehen. Hier z.B. die Campanula gerade am oberen Ende der Gartentreppe. Ich freue mich schon drauf, wenn sie ihre blauen Blüten über die Kante legt.
Der Polsterthymian hat seine frischgrüne Farbe eingebüßt, aber er ist unkaputtbar.
Panaschiertes Finca mayor - Immergrün. Nicht mehr grün.
Der Hirschzungenfarn hält, was er verspricht. Er haust immer noch im Topf, auch er braucht dringend einen geeignetes Platz im Freiland. So kann er seine Wuchskraft gar nicht ausleben. Ich muss nochmal nachlesen was für einen Standort er bevorzugt.
Ein weiteres Exemplar im Freiland. Auch hier wintergrün. Er wird den Winter sicher unbeschadet überstehen.
Die Hoffnung aufgegeben habe ich allerdings hierbei. Mein Oleander. Er hat eh kaum mal geblüht. Könnte natürlich sein, dass das an meiner nachlässigen Düngung lag. Im Herbst hatte ich vergessen in einzuräumen. Nun ja, nix zu machen. Ein bißchen leid tuts mir schon. Ich hatte ihn als Superminipflanze bei A**i gekauft und aufgepäppelt. Er passte sehr gut auf die Terrasse.
Mehr gibts nicht zu zeigen. Vor dem Haus siehts genau so trostlos aus. Ich bins mehr als leid. Aber Geduld ist angesagt. Aus Erfahrung weiß ich, dass uns der richtige Winter noch bevorsteht. Meist schlägt er Mitte Februar noch mal richtig zu und der Frost geht nicht vor April aus dem Boden.
Mahlzeit, es gibt ein Stück der leckeren Gemüseepizza von gestern.

Samstag, 24. Januar 2009

Gärten 2008 - Dodo, Teil 3

Darf ich euch noch ein letztes Mal in Dodo's Reich entführen? Noch ein paar Eindrücke von dort vermitteln? Ich finde, neben ihrer künstlerischen Begabung hat sie auch ein Händchen fürs Detail. Ich mag es sehr, wenn die Dinge entdeckt werden dürfen statt direkt ins Auge zu springen.

Wohin wohl diese Tür führt?
Noch ein Haus im Garten. Wie ihr seht, nichts ist hier gewöhnlich, sondern immer etwas Besonderes, in aller Einfachheit.

Hier habe ich mich verliebt ... in Geranium psilostemon



Selbst die Arbeitsecke versprüht einen besonderen Charme

Mich würde interessieren, wie und wo Dodo ihre Kakteen überwintert

Überall im Garten Licht- und Schattenspiele
Noch ein versteckter Sitzplatz

Ich hoffe, es hat euch gefallen in diesem Garten, der mich vom ersten Moment an verzaubert und gefangen hat. Ich bin mir sicher, dass ich dort noch oft einkehren werde.

Dienstag, 20. Januar 2009

Gärten 2008 - Dodo, Teil 2

Wie versprochen, entführe ich euch nun in den Hausgarten von Dodo. Wir waren Anfang Mai dort. Es blühten Unmengen Brunnera. Insgesamt gibt es im Garten wenig Blühendes. Blattschmuckpflanzen spielen eher die Hauptrolle. Und mittendrin, überall die speziellen unverkennbaren Skulpturen von Dodo. Schaut und entdeckt. Viel Spass beim Gartenrundgang.














Sonntag, 11. Januar 2009

Gärten 2008 - Dodo, Teil 1

Im Mai hatte mich ein Gartenfreundin besucht. Ihr wollte ich natürlich etwas Besonderes zeigen. Ich denke, es war mir gelungen sie zu überraschen. Heute möchte ich auch euch dieses ganz besonderes Schmankerl vorstellen. Kennen gelernt habe ich diesen Garten vor zwei Jahren im Rahmen der "Offenen Gartenpforte". Sofort war ich gefangen von dem wirklich außergewöhnlichen Charme dieses Areals und natürlich von der Gärtnerin. Sie ist eine Skulpturen-Künstlerin, deren Werke unverkennbar sind.


Zunächst aber das zugehörige Haus, in dem ein Trödelladen untergebracht ist. Gerade am Tag unseres Besuchs war die Eröffnung des Geschäftes. Frisch renoviert, die Fassade neu gestrichen.
Habt ihr schon Dodo's Kunstwerke entdeckt?
Da sind sie.
Aus Beton (?) modellierte Köpfe, viele verziert mit altem Geschirr, Perlen usw...

Der Hauskater schaute etwas verdrießlich, er fühlte sich von den vielen Ladenbesuchern arg gestört.




Kaffekannensammlern wird hier sicher das Herz aufgehen ...

Soweit also "vor dem Haus". Die Herrin von Haus und Garten hatte wegen der Geschäftseröffnung keine Zeit mit uns in den Garten zu gehen. Es gäbe da auch gar nichts zu sehen, meinte sie, da sie in der letzten Zeit gar nichts hätte machen können. Aber wie ich bereits im Voraus mit ihr besprochen hatte, schloss sie uns ihr Reich auf und meinte, wir sollen uns wohlfühlen. So hatten wir also genügend Zeit uns umzuschauen und zu entdecken.


Ich denke, das reicht für heute, quasi zur Einstimmung.
Teil 2 folgt

Freitag, 9. Januar 2009

Raus oder nicht raus?

Der Blick auf das Thermometer erzählt eine frostige Geschichte.
Die Sonne scheint, der Himmel ist strahlend blau. Von drinnen ganz hübsch anzusehen.
Luna hockt vor der Katzenklappe, schaut mit skeptischem Blick: Raus oder nicht raus? scheint sie sich zu fragen.


Platz da, sagt Sunny, ich will auch mal gucken

Luna, du bist eine Memme, ich gehe raus.

Sunny hat was gehört. Ein Mäuschen vielleicht?

Na Luna, kommste auch??

Brrr, wie ungemütlich.

Der spinnt, der Kater! Los, komm rein, Kleiner, du frierst dir die Pfoten ab!

Guck dich doch mal um. Bei der Kälte schickt man noch keinen Hund vor die Tür.

Okay, sagt Sunny, hast recht. Mach Platz, mir reichts. Mein Popo ist ganz kalt.

Lieber toben wir ein bißchen durch die Wohnung ...

Sonntag, 4. Januar 2009

Gärten 2008 - Gabi's schräger Garten

Ich möchte euch einen Garten ganz in meiner Nähe vorstellen. Wie soll's anders sein: Hanglage. Zum ersten Mal war ich in diesem Garten, als er noch ganz anders aussah. Gemüsebeete, Gemüsebeete und einige Blumen. Gabi hatte schon zu der Zeit viele tolle Pläne, die auch teils schon begonnen oder auch ausgeführt waren. So richtig los ging es mit dem notwendigen Neubau der maroden Gartenmauer. So entstand dann in relativ kurzer Zeit dieses kleine Paradies.

Neugierig auf mehr wird man schon, wenn man auf der leicht geschwungenen Treppe steht.
Die Deko ist natürlich, geschmackvoll und gar nicht gekünstelt, sondern scheint "zufällig" da zu sein.

Der Hauptweg führt durch einen Rosen- bzw. Clematisbogen, aber vorher schauen wir nach rechts Das schräge Gelände ist in mehrere Ebenen unterteilt. Am Ende der kleinen Rasenfläche steht als Blickfang ein alter blauer Stuhl.
Die hohe Stützmauer im Hintergrund ist im zarten Gelb gestrichen und erzeugt einen mediterranen Touch. Welche Probleme Gabi mit dem Betonteil hatte, könnt ihr auf ihrer HP nachlesen
Geschützt vom Thujahochstamm und dem Korkenzieherhasel eine Sitzgelegenheit. Wie fein es hier ist zu sitzen und zu schauen, könnt ihr euch sicher vorstellen.
Blick von der TerrasseDie Trockenmauer aus rotem Sandstein gefällt mir unheimlich gut. Es sind alte Steine, bereits besetzt mit Moos und etwas verwittert. Es ist die einzige Schattenecke im Garten.
Hier ist die gelbe Rosenecke. Natürlich ist davon Anfang Mai, als die Fotos entstanden, noch nichts zu sehen.
Tolle Staudenkombis

Geschmackvolle Deko
Überall gibts was zu entdecken, und sei es die per Selbstaussaat angesiedelte Campanula in der Betonsteinfuge. So kommt selbst totes Material zum Leben.
Sedümer in den Mauerritzen

Ah, die erste Clematisknospe. Der Sommer kommt, war unser gemeinsamer Gedanke.


Ein besonderer Schatz zum Ende dieses Gartenrundgangs.
Ich könnte noch viel mehr Fotos zeigen, aber das würde den Rahmen sprengen. Besucht einfach Gabi's Homepage wenn ihr neugierig geworden seid. Sie hat in mühevoller Alleinarbeit großes geschaffen und wird es nie müde weiter zu machen. Großes Lob für diese Leistung.

Samstag, 3. Januar 2009

Weißer Borretsch

Irgendwann im letzten Sommer zeigte Hügeltraum/Monika in einem Post ihren weißen Borretsch. Diesen hatte ich bis dato noch nie gesehen. Dass mir dieser gefallen würde, schrieb ich ihr im Kommentar. Und siehe da, sie hat es sich behalten und mir nun mit der Weihnachtspost eine Samenprobe geschickt, zusammen mit einem Tütchen Hornmohn.
Wie schön, dass nun etwas von ihr bei mir wachsen wird. Ich freue mich schon drauf.
Herzlichen Dank, liebe Monika!! Das war eine tolle Überraschung und es hat mich gefreut, dass du dich an meinen Wunsch erinnert hast.

Donnerstag, 1. Januar 2009

Frohes neues Jahr 2009

Ich hoffe, ihr hattet einen guten Start ins Jahr 2009. In unserem Dorf wurde lange und viel geböllert. Es hat den Anschein, wenn die Leute gewisse Zukunftsängste haben, wird das Bedürfnis die bösen Geister zu vertreiben größer.

Wir waren bei unseren Freunden eingeladen und wurde sehr lecker bekocht. Meine Freundin hat sich extra für mich die Mühe für um ein fleischloses Hauptgericht gemacht. Das fand ich sehr lieb.