Sonntag, 27. Dezember 2009

Weihnachtsmarkt Erfurt 1. Teil

Am 4. Adventwochenende waren wir mit unserem Kegelverein in Erfurt zum Weihnachtsmarkt. Ehrlich gesagt, mag ich gar keine Weihnachtsmärkte. Aber bei der Abstimmung zu diesem Ausflugsziel war ich schlichtweg überstimmt und habe mich ganz demokrativ gebeugt.
Nun denn, vorausgesagt wurde bereits Tage zu vor, dass es das kälteste Wochenende werden sollte. Diesmal behielten die Wetterfrösche Recht. Zusammen mit dem schneidenden Wind waren es gefühlte minus 40° Grad. In echt waren's aber nur minus 18° Grad. Manno, was haben wir gefroren.

Zu meiner Überraschung muss ich zugeben: Es hat mir trotzdem gefallen. Es hatte geschneit, so war kam die richtige Stimmung auf. Glühwein und Jagatee schmeckten und wärmten. Die ganze Domplatte war wie verzaubert. Mit genügend Platz zwischen den Buden, kein lästiges Gedränge.

In Erfurt gibt es drei Weihnachtsmärkte. Jeder etwas anders schön. Hier nun der größte auf der Domplatte.

Die schmalen bunten Häuser im Hintergrund machen die Kulisse perfekt.
Über die vielen Stufen der Blick hinauf zur Severikirche ...
... und dem wirklich imposanten Dom.
Erst mal aufwärmen. Hmmmm, lecker!
Kommt mit und schaut, was es alles zu schauen und kaufen gab.

Wer allerdings seine Blicke allein auf die Auslagen richtete, hat etwas verpasst. Die Dächer der Buden waren auch einen Hingucker wert.

Zurück in Augenhöhe ...., die Händler wollen ja nicht leer ausgehen.


Nein, das gabs nicht zu kaufen. Diese alte Waage samt Gewichten war im Einsatz bei der Mandelbrennerei

Die unterschiedlichsten Becher konnten mit wärmenden Getränken geliehen oder auch gekauft werden.
Über allem thronen Dom und Severikirche. Was für ein herrlicher Anblick. Das Riesenrad drehte pausenlos seine gemütlichen Runden und tatsächlich waren immer wieder einige Menschen bereit, sich die Höhenluft um die Nase wehen zu lassen. Der Ausblick dort oben wird es bestimmt wert sein.
Ein historisches Karussel aus dem Jahr 1856. Wie im Märchen.

Die Krippe darf natürlich nicht fehlen auf einem Weihnachtsmarkt.

Sehr schön sahen die lebensgroßen Holzfiguren aus.
Und die zigmeterhohe Pyramide war eine Wucht. Ich stand lange davor um alle Einzelheiten wahrzunehmen.




Teil 2 folgt die Tage ...

Freitag, 25. Dezember 2009

Frohe Weihnachten ... fast zu spät.

Hallo alle zusammen!
Nun ist der 1. Weihnachtsfeiertag fast rum und erst jetzt komme ich dazu Grüße zu senden in die Bloggerwelt.
Ich möchte allen danken, die mich im vergangenen für mich so aufregenden, ereignis- und arbeitsreichen Jahr aufgemuntert und unterstützt haben. Ich bin sehr froh, so viele liebe -virtuelle- Bekanntschaften gemacht zu haben.
Ich habe heute ein lustiges Gedicht für euch. Und hoffe, dass es bei euch allen ruhiger und stressfreier zugeht/zuging als in diesen Versen!

When the snow falls wunderbar, and the children happy are,
When the Glatteis on the street, and we all a Glühwein need,
Then you know, es ist soweit: She is here, the Weihnachtszeit
*****
Every Parkhaus ist besetzt, weil die people fahren jetzt
All to Kaufhof, Mediamarkt, kriegen nearly Herzinfarkt.
Shopping hirnverbrannte things, and the Christmasglocke rings.
*****
Merry Christmas, merry Christmas, hear the music, see the lights,
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, merry Christmas allerseits...
*****
Mother in the kitchen bakes, Schoko-, Nuss- and Mandelkeks.
Daddy in the Nebenraum, schmücks a Riesen-Weihnachtsbaum.
He is hanging auf the balls, then he from the Leiter falls...
*****
Finally the Kinderlein, kommen to the Zimmer rein.
And es sings the family, schauerlich: "Oh, Chistmastree!"
And the jeder in the house, is packing die Geschenke aus.
*****
Merry Christmas, merry Christmas, hear the music, see the lights.
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, merry Christmas allerseits...
*****
Mama finds unter the Tanne, eine brandnew Teflon-Pfanne,
Papa gets a Schlips and Socken, everybody does frohlocken.
President speaks in TV, all around is Harmonie.
*****
Bis mother in the kitchen runs: Im Ofen burns the Weihnachtsgans.
And so comes die Feuerwehr, with Tatü, tata daher.
And they bring a long, long Schlauch, qnd a long, long Leiter auch.
And they schrei - "Wasser marsch!", Christmas is - now -im Arsch...
*****
Merry Christmas, merry Christmas, hear the music, see the lights.
Frohe Weihnacht, Frohe Weihnacht, merry Christmas allerseits...
*****

Mittwoch, 9. Dezember 2009

auf ins neue Leben ...

Der letzte Monatserste war mein erster Arbeitstag im neuen Job. Alles ist neu: Statt zwei jetzt vier Chefs, über zwanzig Kolleginnen statt bisher drei, mehr Wochenstunden, eine viel längere Fahrzeit von knapp zwanzig Minuten. Bisher hatte ich lediglich drei Kilometer zu fahren.
Ich muss mich und meine übrig gebliebene Zeit ganz neu einteilen. Und alles neue bei der Arbeit in nicht mehr so ganz neuen Kopf kriegen. Quasi freie Stellen auf der internen Festplatte finden - oder schaffen.
Ich lese weiterhin all die liebgewonnenen Blogs, aber zum Kommentieren komme ich derzeit kaum. Unser I-Net hier ist recht langsam *nerv*.
Die Tage soll es hier deutlich kälter werden und auch schneien. Wird auch Zeit, wie sollen denn bei diesem Wetter weihnachtliche Gefühle aufkommen? Nicht, dass ich was gegen die milden Temperaturen hätte - aber komisch ist es schon.
Also, liebe Grüße auf diesem Wege in alle Richtungen und wünsche euch noch eine schöne Restwoche!

Samstag, 21. November 2009

Sonntagsgrüße

Die Schlechtwetterphase hat eine Pause eingelegt. Der Blick übers Tal ist wieder frei. Ich liebe diesen Ausblick, werde es nie müde in die Ferne zu schauen.
Der Gartenboden ist matschig und nass. Man muss vorsichtig sein, wegen der Schräglage besteht ständige Aus-/Rutschgefahr.
Der Apfel liegt schon seit Tagen auf dem Boden. Bisher ist noch kein Vogel dran gepickt. Wurde er noch nicht entdeckt?
Achillea ptarmica, ich schneide sie erst im Frühjahr ab. Ich mag es, wenn der Frost die kleinen Blüten umhüllt.
Pilze sprießen aus dem Boden
Unzählige Clemiblütenstände verhüllen den kahlen Baumstamm
Ganz verträumt duckt sich der Zwerg in die Buchshecke

Jetzt fällt erst auf, wie riesig dieser Farn geworden ist.
Bald werden die hungrigen Vögel die Wildrosenfrüchte verspeist haben.
Heuchella "Kimono". Diese zu kaufen war eine gute Wahl. Sie ist schon gewaltig gewachsen.
Die Blätter schimmern silbrig-metallisch. Hosta-Topfparade. Wenn der Dauerfrost kommt, werden sie auf Styroporplatten unters Vordach vom Gartenhaus gestellt. Das reicht zum Überwintern.

Bei den meisten weiß ich schon nicht mehr, welche Sorte wo wächst. Das wird nächstes Jahr wieder ein Warten-Raten-Staunen geben.
Am Stuhl lehnt die Rosengabel. Kaputt. Der Stiel ist abgebrochen. Ich brauche eine neue. Aber ich kaufe keine "fertige", die ist mir zu teuer. Eine einfache Grabegabel tut's auch. Da flexe ich die äußeren Zinken ab, der Steg bleibt als Tritt stehen. Basta

Ich wünsche euch allen einen schönen Tag. Nächste Woche ist bereits der 1. Advent!

Dienstag, 17. November 2009

Regen-Regen-....

Ja, es muss regnen. Wenn nicht jetzt wann dann? Was jetzt nicht runter kommt, fehlt im Frühjahr. Ist halt so.
Aber Regen wird man deutlich schneller leid als Wärme und Sonnenschein. Dann stöhnen die Leute zwar auch, aber nicht so nachhaltig wie bei dieser Wetterlage. Und die Gesichter sehen wesentlich angenehmer aus, nicht so verbissen wie jetzt.

Am Sonntag hatte ich Besuch von vielen lieben Gartenfreundinnen. Das war wieder mal herrlich. Sogar einen Gartenrundgang haben die Mädels machen wollen. Und sind tapfer den ganzen Berg hinauf gestiegen bis zum Gartenhaus. Schon unten mit der Frage in Mund und Augen, wie man denn da nur wieder runter kommen soll. Alles nass und rutschig. Aber es ist gut gegangen, es gab keine gefallenen Mädchen ;-))
Die Besucherinnen, manche kannten meinen Garten noch gar nicht, waren sogar begeistert und fanden ihn schön. Jetzt?! Schön!? Okay, man erkennt jetzt so manche Struktur besser als wenn alles üppig blüht. Und -selbst gesehen/erlebt/erstiegen- könne man sich alles besser vorstellen, wenn man Sommerbilder sieht.

Also, von mir aus könnte morgen schon Mai sein und alles neu zu wachsen und blühen beginnen. Zuerst die zarten Spitzen der Hosta, dann schießen die Blütenstände der Akeleien in die Höhe, die Geraniümmer bringen so viel verschiedene Formen und Farben, dann folgen die Rosen, und-und-und .....
Aber erst mal noch Novemberregen, weihnachtlicher Dezember, frostiger Januar, verschneiter Februar, matschiger März, osterliche April und dann MAI ....


Habt einen schönen Tag!

Mittwoch, 11. November 2009

Liebesgrüße einer Katze - nix für schwache Nerven

Wie sehr uns unsere Samtpfoten doch mögen, stellen sie immer mal unter Beweis mit der Schenkung der im Angesicht ihres Schweißes erbeuteten Zwischenmahlzeit.

So fand ich eben beim Heimkommen diese beiden Exemplare im Flur und vor der Küchentür.

Schaut euch mal das obere Beutetier an. Riesig! Und diese grabschaufeligen Extremitäten! Ich denke mal, das wird eine der biestigen unkaputtbaren Wühlmäuse sein, die mich schon ewig nerven. Dafür bekommt Luna gleich eine Extraportion ihrer Lieblingskaustange. Was mich eh immer wundert: Luna ist diejenige, die Mäuse herbei schafft. Sie, die "rührmichnichtan"-Diva, die äußerst sparsam umgeht mit ihrer Zuneigung. Sunny dagegen, unser Kampfschmusekater, fängt entweder nix oder frisst es lieber gleich selber.

Iiiiigitt, wird nun so mancher sagen, und sowas im Haus! Aber warum? Sie sind doch tot! Lebendig mag ich sie weit weniger. Und ja - so lecker ist das Getier im Haus auch nicht. Aber mit diesen Dingen muss man rechnen, wenn man sich für Freigänger entscheidet. Außerdem ist dies ja der ursprüngliche Grund für die Zweckgemeinschaft Katze-Mensch. Das Tier duldet den Mensch neben sich, um ohne Anstrengung ausreichend Futter zu bekommen und fängt als Entschädigung die ungeliebten Nagetiere.

Wer nun denkt, dieser Satz wäre andersrum richtig, nämlich der Mensch gibt Futter fürs Mäusefangen, der irrt und kennt sich in der Denkweise einer Katze nicht aus. Denn:

Hunde haben ihre Herrchen, aber Katzen haben ihre Diener!

So denn. Mahlzeit. Es wird Zeit was zu kochen. Was nur ....??? *gröööhl* Nein, keine Sorge, die beiden Trophäen liegen schon in der Tonne und außerdem bin ich eine Veggi.

Sonntag, 8. November 2009

Novembergarten

Mein Auto ist bereits auf den Winter eingestellt. Winterreifen aufgezogen, Eiskratzer, Handfeger und Scheibenschutz liegen im Kofferraum, und dem Scheibenwischwasser ist genügend Frostschutz beigefügt.
Im Garten sind auch einige Winterarbeiten nötig. Die Sommerblumen sind entsorgt, ein letztes Mal die Spontanvegetation gejätet, diverse Stauden zurück geschnitten. Oleander, Engelstrompeten, Fuchsien usw. sind ins Haus geräumt. Das Gras hätte unbedingt nochmal gemäht werden müssen, aber es war immerzu zu nass. Also bleibts wie es ist.
Die letzten Astern sind so gut wie verblüht. Nun schmücken nur noch Gräser und die buntbeblätternen Stauden den nassen Novembergarten.
Die verschieden gefärbten Geraniumsorten überraschen und erfreuen mich jedes Jahr aufs Neue.

Absichtlich verlorene Akeleiensamen sind aufgegangen. Im nächsten Jahr wird es am Wegrand herrlich blühen
Ein paar Töpfe mit Ablegern parken noch auf der ausrangierten Holzleiter

Crataegus Beeren Luna mit ihrem typischen sturen Blick. Sie hat schon ihr dickes warmes Winterfell.
Sunny, der Frostlappen, dagegen scheint zu fragen: "Wann gehen wir wieder ins Haus?Bei diesem Topf weiß ich im Frühjahr noch was drinnen ist. Bei vielen anderen werde ich mich überraschen lassen müssen. Ich kanns mir gar nicht behalten, was wo eingepflanzt ist. Ein herrlicher Anblick ist derzeit die leuchtend gelbe Färbung der Rosa Rugosa
Leider sehe ich es nur selten, die Wildrosen wachsen beim Gartenhaus. Ich sollte mir ein paar Sträucher in den Hausgarten setzen. Mal überlegen, wohin ....


"November" ist mir mich ein Synonym für Nebel, Regen und zunehmende Dunkelheit. Jetzt, am Monatsanfang, ist es morgens noch relativ hell. Aber das wird bald vorbei sein. Man fährt im Dunkeln zur Arbeit, und wenn man abends heim kommt ist es bereits wieder finster. Ich tröste mich dann damit, dass mit dem Winterbeginn im Dezember die Tage wieder länger werden.