Warum in die Ferne schweifen .... dachten wir, mein Mann und ich, uns am Sonntag. Wir wohnen in einer wunderschönen Gegend. Wandern ist derzeit voll im Trend. Vor kurzem haben wir uns die Wanderkarte des "Lahn-Dill-Berglandes" gekauft und für den Sonntagmorgen eine hübsche Strecke ausgesucht.
Los gehts, ....

Auf der Infotafel eine Beschreibung des heutigen Weges:



Der "Eschenburg-Turm", Namensgeber der Tour.
Haa, reingelegt. Es sieht nur so groß aus. In echt ist es eine kleine Nachbildung des nicht mehr existierenden Turmes.

Ein erster Blick auf die Höhen des Siegerlandes

Man könnte glatt glauben, wir befänden uns irgendwo im Voralpenland. Das war der Punkt wo ich meinen Mann gefragt habe, warum wir eigentlich in den Urlaub fahren.

Oh du schöner Westerwald, über deine Höhen pfeift der Wind so kalt ...

Gestartet waren wir am höchsten Punkt der Strecke. Sehr praktisch, so ging es erstmal abwärts, wieder gerade aus, wieder abwärts...



Gerade zum Ende des sonntäglichen Gottesdienstes gingen wir durch das Dorf. Die Glocken läuteten, die Vögel sangen, es wehte ein leichter Wind ...
Traumhaft, Gänsehautfeeling pur.


Alte Erdkeller gibt es hier noch. Die Erde besteht aus gewachsenem Schiefer, knüppelhart, immer kühl. Ideal also.

So, vorbei ists mit der Leichtigkeit. Nun heißt es 200 Höhenmeter aufzusteigen.

Glückliche Kühe, die auf einer wirklich riesengroßen Weide im naturgetreuen Areal leben, futtern und wachsen dürfen.



Immer diesem Zeichen nach, dann ist's der richtige Weg

Noch ein paar Panoramen



Zweieinhalb Stunden waren wir für die 9.1 km unterwegs. Zu Hause wurde dann der Grill angefeuert, lecker gegessen und anschließend ein erholsamen Schläfchen im Liegestuhl in der warmen Nachmittagssonne gehalten.
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Ein rundum schöner Tag. Solche darf es gerne mehr geben. Wer weiß, wenn das Wetter passt, schon am kommenden Sonntag.
Die Planungen laufen auf eine 12,9-km-Route hinaus. Ich werde berichten.






































