Dienstag, 30. Dezember 2008

Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2009 in Gesundheit und Zufriedenheit.

Mögen sich alle eure Wünsche erfüllen.
Der Dezember ist vorbei. Mit ihm endet das Jahr. Wir blicken nach vorne, fragen uns, was die Zeit wohl bringen wird? Wirklich wissen will ich es letztlich nicht. Lieber lasse ich mich überraschen und jeden Tag geniessen.



Der Weihnachtsmonat brachte in zwei Etappen reichlich Schnee, der allerdings wieder weggeschmolzen ist. Zwischendurch trübe, graue, neblige Tage, wie sie eher vom November bekannt sind. Und doch auch ein wenig Sonnenschein, der die Frostgebilde in der Natur ganz zauberhaft erscheinen ließ.
Ich wurde wieder ein Jahr klüger, bekam viele liebe Glückwünsche und ganz unverhofft dieses hübsche Geschenk einer Gartenfreundin. Das war die schönste Überraschung.
Einen Weihnachtsmarkt haben wir besucht. Klein und fein, trotz des Samstags abends nicht überfüllt. Ich mag keine Weihnachtsmärkte. Ich bin nur aus reiner Liebe zu GG und unseren Freunden mit gegangen. Sie wissen es zu schätzen.

Die Wohnung wurde mit allerlei Zierrat verschönert. Nicht zu viel, ich mag es nicht überladen. Die Katzen mögen es auch nicht, wenn ihre Lieblingsplätze z.B. beim Fenster versperrt sind.
Der Baum wird am Tag vor Heilig Abend geschmückt und bleibt dort bis Anfang Januar stehen. Über die viele Weihnachtspost habe ich mich gefreut. Es war jedesmal aufregend die Karten zu öffnen, zu bestaunen. Manche selbstgebastelte Karte war dabei. Ganz besonders liebe Worte schickte mir meine Freundin aus Kindertagen. Wir sehen uns höchstens einmal pro Jahr, schreiben uns zu Geburtstagen und Weihnachten. Und doch sind wir uns nach all den Jahren noch sehr vertraut. Es ist wirklich eine besondere Freundschaft.
Am 2. Feiertag waren Kinder, Schwiegerkinder und Schwiegervater zum Essen eingeladen. Es hat Spass gemacht, den Tisch feierlich zu decken, alles zu richten, zu kochen. Wie immer hatten wir auch hierbei Arbeitsteilung. Tochter und Schwiegertochter haben sich die Zubereitung von Vorspeise und Dessert geteilt.
Die wenigen Blüten auf der Fensterbank erfreuen das Auge besonders, wo draußen nun gar nichts blüht.
Das Besonderste am Dezember war die Ankunft eines Babys. Wir haben uns alle sehr gefreut über die Geburt des Mädels. Aber wie ihr bereits wisst, hatten wir auch große Angst und Sorge um Mutter und Kind. Nach 12 Tagen Bangen kamen sie zwei Tage vor Weihnachten nach Hause. Aber nein - nicht alles ist gut. Unsere Nichte ist wieder im Krankenhaus, seit gestern auf der Intensivstation. Gerade im Moment liegt sie auf dem OP-Tisch. Wir sind verzweifelt und warten sehnlichst auf Nachricht.

So liegen also Freud und Leid dicht bei einander. Gut, dass wir eine große Familie sind, uns gegenseitig Halt und Trost geben und miteinander lachen und weinen können. Dafür bin ich sehr dankbar.

Sonntag, 28. Dezember 2008

Gärten 2008 - Mammern (CH)

Im vergangenen Sommer habe ich einige sehr schöne Gärten besuchen können. Diese vorzustellen habe ich mir für die farblose Winterzeit aufgehoben. Als Vorfreude auf das kommende Gartenjahr.
Im August besuchte ich eine Gartenfreundin in der Nähe vom Bodensee. Das waren ein paar herrliche Tage, die mir vorkamen wir zwei Wochen Urlaub, obwohl wir jeden Tag unterwegs waren. Sagt selber: Gibt es Interessanteres und Kurzweiligeres als mit lieben Menschen, die die selben Interessen haben, zu reisen, zu entdecken, zu erleben?

Beginnen möchte ich in Mammern in der Schweiz . Am südlichen Bodensee gelegen ist dieser alte, liebevoll renovierte Bahnhof, der jetzt im Besitz einer Skulpturen-Künstlerin ist. Die Material- und Farbwahl der Fassade ist sehr geschmackvoll und stimmig. Überall finden sich Arbeiten der Künstlerin.




Durch die zahlreichen großen Blumenkübel mit den Formgehölzen kommt fast mediterrane Stimmung auf.




Verschiedene Sitzplätze laden zum Verweilen ein.
Es ist kein geschlossener Garten, sondern das Gelände ist offen, langgestreckt und zieht sich an beiden Straßenseiten hin. So gibt es keine üblichen großen Blumenbeete. Nur am hinteren Ende einen schmalen Seitenstreifen mit einer kleinen hübschen Auswahl an Blühendem.


Hier hätte, wir gerne zugegriffen. Wir waren gerade zur Mittagszeit in diesem Garten.
Es war heiß, wir hatten Durst.
Ein letztes Verweilen auf dieser Bank im Schatten, dann ging es weiter zum nächsten Ziel.

Dienstag, 23. Dezember 2008

Frohe Weihnachten!

Heute ist endlich mal anderes Wetter als die vergangenen Tage. Das trübgraue Regen-Nebel-Gemisch hat sich verzogen, es ist hell, windstill und "warm" draußen. Bei soviel Licht packte mich morgens die Arbeitswut und ich habe die Fenster geputzt. Wer weiß, wann es wiedermal frostfrei ist. Denn beim Fensterwischen mit den Fingern an der Scheibe festzufrieren ist nicht lustig.


Dann fielen mir beim Blick in den Garten die vielen zermatschten, abgeknickten Stauden auf, die ich im Herbst nicht abgeschnitten habe. Also, die Stiefel und die warme Vliesjacke an und mit der Gartenschere bewaffnet rein ins Beet. Zwar war die Erde ziemlich quatschig aufgeweicht, aber egal. Die frische Luft und die Bewegung taten richtig gut.


Ein paar Rosenknospen habe ich entdeckt. Ich habe sie abgeschnitten und in warmes Wasser gestellt in der Hoffnung, dass sich die Blüten bis zum 2. Feiertag öffnen. Dann kommen unsere Kinder zum Essen, da hätte ich gleich einen schönen Tischschmuck.


Die vergangenen Tage habe ich viele Weihnachtspost bekommen. Darüber habe ich mich sehr gefreut. Herrlich, wenn sich liebe Menschen die Zeit für ein paar persönliche Zeilen nehmen. Gestern erreichte uns auch Post aus Österreich von unseren Freunden. Sie waren bereits zweimal eingeschneit, da ging nichts mehr. Straßen waren gesperrt, zahlreiche Lawinenabgänge. Telefonverbindungen unterbrochen. Eine Katastrophe. Und schlimm für uns, wo wir nichts von ihnen wussten, ob es allen gut geht, dass niemanden etwas passiert ist, war unsere größte Hoffnung. Und wie wir nun lesen, sind alle gesund und putzmunter.

Eine besondere Überraschung war bei der heutigen Post. Ein kleines Päckchen von meiner lieben Freundin vom Bodensee. Ich bin gar nicht erst ins Haus gegangen, sondern mich direkt auf die Bank bei der Haustür gesetzt und dort aufgepackt. Wie spannend! Wie ich mich gefreut habe ...! Danke liebe Rafaela!



Jetzt werde ich die CD einlegen, die Musik von Christmas in Vienna geniessen, dabei den Weihnachtsbaum schmücken. "Einmal werden wir noch wach, heissa, dann ist Weihnachtstag"


Ich wünsche Euch allen ein gesegnetes, stressfreies, ruhiges Weihnachtsfest und schöne, erholsame Feiertage.


Sonntag, 21. Dezember 2008

4. Advent - Regenbogen und Hoffnung

Diesen doppelten Regenbogen möchte ich meiner Nichte und ihrem Baby widmen. Er soll den beiden Glück bringen. Es sind zwei starke Frauen, die hart um ihr Leben gekämpft haben.Wie berichtet, geht es unserer Nichte und ihrem Baby mittlerweile viel-viel besser. Die Kleine ist unterdessen von der Intensivstation entlassen und im Krankenzimmer bei ihrer Mama untergebracht. Jedoch noch immer müssen die beiden dort bleiben. Es ist noch zu früh um entlassen zu werden. Alles Bitten und Betteln der Nichte hat bei den Ärzten nicht geholfen. Es bleibt dabei. Die Kleine Noelle, wie das Baby mit Zweinamen heißt, darf am Dienstag mit ihrer Mama nach Hause - pünktlich zu Weihnachten.


Nach einer Geburt stellt man immer die Frage: Geht es Mutter und Kind gut? Die Antwort lautet GsD zu 99% JA. Dass das nicht immer normal ist, haben wir erleben müssen. Das war eine sehr schlimme Erfahrung, die ich niemandem wünsche.



Und nun lasst euch verzaubern von der wunderbaren Stimmung eines verklingenden Tages ....




Mittwoch, 17. Dezember 2008

Frost und Nebel

Als erstes möchte ich euch Danke sagen für die vielen lieben Worte und Wünsche. Es tat sehr gut zu wissen, dass überall liebe Menschen mit mir Bangen und Hoffen. Es hat mich getröstet und mir wirklich ein wenig in den schlimmen Tage geholfen. Geteiltes Leid ist halbes Leid sagt das Sprichwort. Und es stimmt.



Mittlerweile sind die Ursachen der Erkrankungen von meiner Nichte und ihrem Baby bekannt. Beide sind noch in Behandlung, aber es geht deutlich besser. Immer vorausgesetzt, dass kein Rückschlag kommt, können beide mit gaaaanz viel Glück am Wochenende nach Hause. Sicherlich aber noch vor Weihnachten.



Zur Zeit haben wir fast nur Nebel und trübe Tage, an denen es kaum richtig hell wird. Vor einer Stunde etwa wurde es etwas besser, es schien sogar die Sonne. Den Moment habe ich genutzt und bin ein wenig durch den Garten spaziert.


Im Zusammenspiel von Nebel und Frost sind bizarre Eisformationen entstanden.




Und nun, wo meine Sorgen um meine Nichte und ihr Baby weitgehend verflogen sind, gelingen mir auch wieder schöne Fotos. Das habe ich bemerkt in den letzten Tagen: Gehts mir schlecht, gehts auch schlecht mit dem fotografieren. Nichts wollte gelingen. Selbst das interessanteste Motiv ging völlig daneben, der richtige Blickwinkel fehlte, nichts war richtig. Geht das euch auch so??