Verliebt bin ich ... in meine Heimat. Die Berge und die Täler. Die dichten Wälder und die weiten Flächen. Die Offenheit der Landschaft mit ihren herrlichen Ausblicken. Flora und Fauna bewundern können, staunend wie ein Kind. Immer wieder aufs Neue überrascht werden von der Vielfalt der Arten und deren Schönheit.
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Oft werde ich gefragt, woher ich meine Energie nehme für 3/4-Arbeitsstelle, Nebenerwerb-Selbständigkeit, verschiedene von mir geleitete Kurse und Seminare, Singen in zwei Chören, Fremdsprache lernen, Laientheater spielen, Garten, Haushalt ....
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Ich nehme an, es ist meine Einstellung zum Leben überhaupt. Ich bin zufrieden mit dem, was das Leben mir gibt. Ich bin gesund, ebenso meine Familie, wir haben ein Dach überm Kopf und müssen weder Hunger leiden noch im Winter frieren. Wir haben unser Auskommen und kommen damit aus.
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Genug philosophiert. Ich will euch unseren Abendspaziergang zeigen. Gestartet sind wir beim letzten Sonnenschein, nach Hause kamen wir im Dunkeln. Seht selbst!

Ein Lied, welches wir mit unserem Chor singen, kam mir während dem Spazieren in den Sinn. "Abschied vom Walde" , der Text von Joh. v. Eichendorff, die Musik stammt von Mendelssohn-Bartholdy. Diesen Komponisten mag ich besonders, er schrieb herrliche Stücke. Eine Kostprobe davon ist hier zu hören; der Link führt zu Youtube, ich hoffe es klappt.
du meiner Lust und Wehen, andächt'ger Aufenthalt.
Da draußen stets betrogen, saust die gschäft'ge Welt,
schlag noch einmal den Bogen um mich, du grünes Zelt.
Schlag noch einmal den Bogen um mich, du grünes Zelt.

Im Walde steht geschrieben ein stilles ernstes Wort
vom rechten Ton und Lieben, und was des Menschen Hort.
Ich habe treu gelesen die Worte schlicht und wahr,
und durch mein ganzes Wesen wards unausprechlich klar.
Und durch mein ganzes Wesen wards unausprechlich klar.

Bald werd ich dich verlassen, fremd in die Fremde gehn,
auf bunt gewegten Gassen des Lebens Schauspiel sehn.
Und mitten in dem Leben wird deines Ernsts Gewalt
mich Einsamen erheben, so wird mein Herz nicht alt.
Mich Einsamen erheben, so wird mein Herz nicht alt.


Rot glüht der Schiefer der Bruchwand des aufgegebenen Steinbruchs der Abendsonne entgegen.


Untrügerische Zeichen, dass der Herbst sich ankündigt. Colchicum - Herbstzeitlose - Unmengen davon wachsen in der Wiese

Eine Rehfamilie. Wirklich. Mutter, Kitz und Bock. Wir standen gegen den Wind, so konnten wir sie ein Weile beobachten.


Im hellen Mondenschein beendeten wir unseren abendlichen Spaziergang.
Sollte man viel öfter machen. Nochmal raus gehen. Auch abends, nach der Arbeit, wenn man eigentlich müde und geschafft ist. Es lohnt, man fühlt sich anschließend um Welten besser.

Aber heute war ich nicht draußen. Nicht bei dem scheußlichen Regenwetter. Morgen ist auch noch ein Tag *grins*












































