Sonntag, 10. Januar 2010

Daisy war hier

In aller Munde war gestern der Sturm "Daisy", der in weiten Teilen Deutschland für Chaos auf den Straßen gesorgt hat. In der Nacht zum Samstag hat es bei uns auch stark gestürmt. Ein mulmiges Gefühl, wenn man unterm Dach schläft und zuhören muss, wie an den Ziegeln gerüttelt wird. Bange Gedanken, ob wohl auch dieser Sturm schadlos an uns vorüber ziehen wird.
Wir hatten Glück. Nicht passiert. Das ist einer der Vorteile, einen Berg hinterm Haus zu haben. Der Wind fegt drüber drüber weg. Mit den Schneemassen hielt es sich hier ebenfalls in Grenzen. Viel weniger als (erfahrungsgemäß) erwartet, herrlich leichter Pulverschnee war es. Da machte das Wegschaufeln direkt Spass. Nur die hohen Schneewehen - die waren mühselig zu beseitigen.

Heute morgen beim Blick vor die Haustür stellte ich fest, das es wiederum geschneit und geweht hat, immer fein um die Hausecke rum bis unter die Überdachung.
Am Flieder, unserem Hausbaum vor der Eingangstür, wächst Efeu in die Höhe. Nicht von jedem gerne gesehen, aber mir gefällt es. Und der Efeu tut dem Baum nun wirklich nichts!Spuren im Schnee. Auf dem Balkon hängt eine Futterstation. Unsere Katzen hocken liebend gerne innen am Fenster und schauen den Vögeln zu. Ach wie gerne würden sie hinzu springen ...
Nochmal Spuren im Schnee. Hier haben sich zwei Wege gekreuzt. Dieses Foto ist allerdings nicht vom Balkon, nein - dort sind die Piepmätze sicher vor den Fellnasen.

Ich wünsche euch einen geruhsamen Sonntag!

Samstag, 9. Januar 2010

Erfurt - 3. Teil Weihnachtsmarkt

Ein letztes Mal möchte ich euch noch ein paar Impressionen vom Ausflug zum Erfurter Weihnachtsmarkt zeigen. Passt ja heute hervorragend zum Wetter. Tief Daisy hat, wie angekündigt, gestern abend und die vergangenen Nacht heftig um die Häuser geblasen und einigen Schnee mitgebracht.
Wisst ihr, dass in Erfurt die "Frühstückskultur" groß geschrieben wird? Ein Tipp für eine Reise dorthin: Einfach ein Zimmer "ohne alles" buchen und in der Stadt den Tag mit einem guten Frühstück beginnen. Besonders im Sommer ist das herrlich. Draußen sitzen, sehen und gesehen werden ....

Allerdings drinnen sitzend im Krämerbrücken Café.
Der Vorteil der Sache: Man ist bereits in der Stadt, bevor der große Trubel und Besucherandrang stattfindet und hat so die Möglichkeit zum Beispiel die Krämerbrücke menschenleer zu fotografieren.
Außerdem ist Erfurt die "Stadt der tausend Kirchen"Wunderschöne alte Gebäude findet man in Erfurt. Also - wer's mag.... Klar.
Ich jedenfalls kann mich immer gar nicht satt sehen daran.
Ich versuche mir vorstellen, was für Menschen und vor allem wie sie hier gelebt haben


Manche Gebäude wären schon einen mehrteiligen Postbeitrag wert. Unglaublich vielfältig etwa ist die Fassade vom Gildehaus (oben) oder vom "Breiten Herd" (unten)


Noch ein letztes Mal der Blick über die weihnachtliche Domplatte





Zu empfehlen ist natürlich auch eine Stadtrundfahrt in der historischen Straßenbahn, oder per Bus, oder eine Stadtführung, und-und-und ... nicht zu vergessen ein Besuch der EGA vor den Toren der Stadt .....
Aber ach, auch der schönste Ausflug geht einmal zu Ende. Mit vielen schönen Momenten und tollen Eindrücken im Kopf traten wir unsere laaange Heimreise an. Normalerweise dauert die Fahrt etwas mehr als zwei Stunden. Aber durch den schlimmen Schneesturm wurden es letztlich fünf-einhalb Stunden....




Samstag, 2. Januar 2010

Weihnachtsmarkt Erfurt 2. Teil

Auf zum nächsten Runde durch Erfurt. Ich hatte es ja bereits angekündigt.

Der zweite Weihnachtsmarkt befindet sich an einem zentralen Punkt.
Das Rathaus von Erfurt auf dem "Fischmarkt"
Ich finde, es ist der schönste Platz der Stadt.
Mit zwei besonders prächtigen Häusern. "Der breite Herd" und das "Gildehaus"

Die Krämerbrücke, eine durchweg bewohnte Brücke. Die drunter durch fließende Gera ist an keiner Stelle zu sehen. Viele reizende kleine Geschäfte gibt es hier, die zum Schauen, Staunen und Stöbern einladen. Leider hatte ich keine Zeit dazu .... geht halt nicht, wenn man per Gruppe unterwegs ist.
Niemand verstand meine Entzückung beim Anblick der Auslagen. Banausen!



Hmmmm, lecker ....
Durch das "Rote Tor" am anderen Ende der Krämerbrücke gelangt man zum dritten Markt. Dieser ist mittelalterlich angehaucht. Mit allerlei altem Handwerk, frischen Garküchen und handgearbeiteter Filz-und Strickkunst.


Nein, kein Käse. Sondern Seife, alles handgesiedet in wundervoll duftenden Kompositionen. Ich habe mir ein paar Stück mitgenommen und eines bereits in Gebrauch.
Das ist für mich ein Stück Luxus.
Immer wieder aufwärmen .... es war wirklich unglaublich kalt.
Nach dem Abendessen im Ratskeller nocheinmal zur Domplatte. Im Dunkeln ist ein Weihnachtsmarkt erst richtig stimmungsvoll.

Schwungvoll dreht sich das Kinderkarussel. Damit ist Schluss für heute. Einmal noch entführe ich euch nach Erfurt ... bis dann!


Freitag, 1. Januar 2010

Grüße zum neuen Jahr




Die Zeit ist unendlich lang und ein jeder
Tag ein Gefäß, in das sich sehr viel eingießen lässt, wenn man es wirklich ausfüllen will.

(Joh. W. Goethe)





Ich wünsche euch allen alles Gute,

Gesundheit im neuen Jahr

und immer genügend Zeit für euch,

eure Wünsche und eure Träume.